Wir sind der Verein MOGiS. Wir haben uns am 01.04.2009 in Rostock als Verein „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren“ gegründet. Eines unserer Anliegen ist die Erhaltung der Zensurfreiheit des Internets in Deutschland. Wir versuchen dies durch Einflussnahme auf die aktuell stattfindende politische Willensbildung zu erreichen.
Mit der Satzungsänderung vom 12.09.2009 hat MOGiS seine Ziele erweitert. Wir wollen eine Lobby für Missbrauchsbetroffene sein. Inwischen verstehen wir uns also als: „Eine Stimme für Betroffene„.
Eines unserer Anliegen ist die Erhaltung der Zensurfreiheit des Internets in Deutschland. Wir versuchen dies durch Einflussnahme auf die aktuell stattfindende politische Willensbildung zu erreichen.
Mit der Satzungsänderung am 12.09.2009 wurde auch die Eintragung ins Vereinsregister beschlossen – diese wurde am 04.11.2009 durch das Amtsgericht Rostock vorgenommen.
For those of you receiving TakeDown-notices: We are „survivors of sexual abuse against internet-censorship“. We try to thwart a german law implementing internet-censorship in Germany. We are an association, by german law (§54 BGB). We are located in Rostock, Germany.
Christian Bahls,
Vorstand „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren“

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Weitere Kontaktinformationen finden sie unter Kontakt.
(dort besteht dann auch die Möglichkeit uns anonym zu kontaktieren)
6 Antworten bis hierher ↓
purpurschwarz // 8. April 2009 um 10:37
(…)In Rostock wurde am 01.04.2009 der Verein „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren” gegründet. (…)
ilf // 11. April 2009 um 14:14
Hallo
Wenn es irgendwie möglich ist, möchte nicht jemand von euch am Freitag zur Vertrags-unterzeichnung zwischen von der Leyen und ISPs nach Berlin kommen und an der Mahnwache teilnehmen? http://netzpolitik.org/2009/mahnwache-am-freitag-keine-scheuklappen-fuers-netz/
» Internetsperren - Warum missbrauchte Kinder erneut missbraucht werden » Pandur2000.com // 19. April 2009 um 10:08
[...] herum. in Rostock wurde nun ein Verein gegründet, von einem Missbrauchten, für Missbrauchte: Christian Bahls setzt sich mit “Mogis” gegen die Zensurmaßnahmen ein. Im ARD Nachtmagazin erklärte er einem mit dem Thema (scheinbar [...]
(Christian: zu Deinem Artikel: Keine Angst, ich wurde von der ARD nicht zensiert .. Ich denke die haben schon ganz schön gepushed um möglichst viel von dem Interview zeigen zu können .. die haben mich noch über andere Dinge reden lassen .. Also vielleicht mal nett beim ARD-Nachtmagazin nachfragen, ob Sie nicht auch noch das restliche Material recyclen wollen :)
Pandur2000 // 4. Mai 2009 um 10:49
Hi Christian,
dass sie dich zensiert haben wollte ich so nicht aussagen. Ich denke nur der Schnitt war unvorteilhaft und der Moderator recht unbewandert in Sachen IT ;)
Grüße
Stefan
(Christian: ich denke, die Schnitte folgen einem bestimmten Rhythmus .. ich habe einfach zu lange gelabert :))
Dr. Wolfgang Wodarg // 11. Mai 2009 um 12:39
Sehr geehrte Freunde von MOGiS,
über“ twitter“ bin ich auf Eure Seite gekommen und habe den offenen Brief an Frau Ministerin von der Leyen (ein Manifest) V2 gelesen.
http://mogis.wordpress.com/2009/04/18/offener-brief-an-frau-von-der-leyen/
Die dort aufgeführten Argumente haben mich sehr beeindruckt. Als nicht speziell fachkundiger Abgeordneter verspüre ich jetzt den dringenden Wunsch mehr Überblick über alle Aspekte dieser schwierigen aber für die Funktion des Mediums Internet wohl doch grundsätzlich wichtigen Materie zu gewinnen.
Aus dem Hause Schäuble habe ich bisher nicht viel Gutes erlebt und aus dem Hause von der Leyen viel populistischen Aktionismus.
Als jemand, der sich im Europarat um die Freiheit von Medien kümmert und der weiß, wie wichtig deren Rolle für die Demokratie ist, sehe ich das Dilemma kommerziellen Missbrauchs von Medien-Plattformen allerorten und schlage mich mit der Frage herum, wie demokratische Rechtsstaaten deren Funktion dauerhaft und transparent sichern können, ohne dass durch Sicherheitsmaßnahmen wesentliche Freiheitsrechte gefährdet werden.
Grundsätzlich steht und fällt die Qualität staatlicher Eingriffe mit deren Transparenz und Kontrollierbarkeit durch die Bürgerinnen und Bürger.
Ich würde mich freuen, wenn es gelänge bei den „Schutz“-Debatten notwendige Regelungen genauer herauszuarbeiten und so zu entwickeln, dass ein allgemeines Kopfnicken dabei herauskommt.
Mit dankbarem Gruss
Dr. Wolfgang Wodarg, MdB (SPD)
Christian // 11. Mai 2009 um 16:16
Sehr geehrter Herr Dr. Wodarg,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Arbeit.
Das allgemeine Kopfnicken das Sie sich wünschen wird, wie Sie es auch schon erwähnten, im Internet nur einsetzen, wenn die Menschen wieder das Gefühl bekommen, die Politik stelle sich dem Dialog mit den Bürgern.
Dieser Dialog wird aber schwierig herzustellen sein, solange sich die Politik darauf versteift die Schutzziele im Internet beim Internet-Nutzer durchzusetzen.
Illegale Inhalte können und sollten an der Stelle entfernt werden von der aus sie vertrieben werden. Das betrifft dann auch nicht in so einem großen Ausmaß die Grundrechte von Unbeteiligten.
mit freundlichen Grüßen
Christian Bahls
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