Hilfen

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Wichtig für Uns war auch die Aktion: Zeichne mit! (die Petition)

Eine Antwort zu “Hilfen

  1. Ich möchte hier einen Vorschlag für eine Aktion machen: Warum nicht jede oder jede zweite Woche bei MOGIS einen Brief-Vordruck bereitstellen, den sich jeder herunterladen, ausdrucken und absenden kann.

    Als Adressat fällt mir ganz spontan z.B. die „hart aber fair“-Redaktion beim WDR ein, wo man Frank Plasberg mal darum bitten könnte, das Thema Internet-Sperren demnächst in einer seiner Talk-Shows zu diskutieren.

    Aber natürlich gibt es auch viele andere potentielle Adressaten, die man ggf. kurzfristig mit aktuellen Ereignissen abstimmen könnte.

    Dazu noch ein paar Detail-Gedanken im Stil einer FAQ:

    Welchen Umfang sollte so ein Brief haben?

    „In der Kürze liegt die Würze!“

    Ideal wäre vielleicht sogar nur das obere Drittel einer DIN-A4 Seite zu verwenden. Ausgedruckt kann man das dreimal falten und als Postkarte zusammenkleben, dann 45ct Briefmarke drauf und weg damit. (Man könnte auch das obere und mittlere Drittel einer DIN-A4-Seite entsprechend gestalten und hätte zusammengefaltet dann Vorder- und Rückseite einer Postkarte.)

    UND: Da muss beim Adressaten niemand erst einen Umschlag öffnen, da ist die „Masse identischer Einsendungen“ auf den ersten Blick zu erkennen.

    Warum ein Brief und keine Email?

    Gegenfrage: Was macht auf (bleiben wir beim Beispiel) z.B. den WDR wohl mehr Eindruck: 10.000 Emails – die man mit ein paar Tastendrücken wieder löscht – oder ein Postsack mit 10.000 Postkarten? (Reicht dafür eigentlich ein einziger Postsack?)

    Zudem kann man bei E-Mails leichter sagen: „die sind doch alle von ganz wenigen Personen automatisch verschickt“, während bei 100 Briefen/Postkarten – sogar wenn sie offensichtlich von ein und demselben Absender wären – die Sache dem-/derjenigen zumindest fast 50 Euro Wert gewesen ist …

    Warum das Ganze zentral organisieren?

    Mit einer Zentralorganisation lässt sich das sehr viel besser „bündeln“ und wird – meines Erachtens – so auch viel „eindrucksvoller“ für den jeweiligen Adressaten.

    Warum eine regelmäßige Aktion mit wechselnden Adressaten?

    Auch einfach, man stelle sich vor: nächsten Dienstag 10.000 Postkarten an Plasberg, am Dienstag darauf das selbe an die Maischberger, eine Woche später ist Anne Will dran … ich wette, dann fragt sich z.B. Maybritt Illner schon, „eh, wann komm‘ ich denn endlich?“

    Warum ein Vordruck zum Download – würde ein individuelles Anschreiben nicht viel persönlicher wirken?

    Auch ein Erfahrungswert: Je weniger selbst zu tun ist, desto mehr Leute werden jeweils mitmachen (und manche schreiben halt auch nicht gerne selbst). Aber vielleicht sollte so ein Vordruck wirklich sehr knapp sein („… in der Kürze liegt die Würze …“) und damit noch ein bisschen Platz für individuelle Anmerkungen lassen.

    Warum sollte MOGIS das tun?

    OK, auch viele andere wären sicher als Organisator geeignet. Aber von ALLEN Informationsquellen, die ich in diesem Fall (Internet-Sperren) nutze, erscheint mir persönlich MOGIS einfach am vertrauenswürdigsten, besten recherchiert, wenigsten polemisch …

    Klingt alles gut – aber wie schafft man die schon mehrfach erwähnten 10.000 Absender?

    So wie das Thema momentan – glücklicherweise – im allgemeinen Bewusstsein ist, sollten ein paar „Pointer“ auf die erste(n) Brief-/Postkartenaktion(en) in den einschlägigen Foren reichen … ich meine 80.000 Unterzeichner der Petition, 10.000 wären 1/8 davon …

    Oder bin ich da übermäßig optmistisch?

    Download, Ausdruck (optional ein paar persönliche Worte), Briefmarke drauf, weg – SOO viel mehr Aufwand als die Petition zu unterzeichnen ist das doch auch nicht?

    Ein bestimmter Wochentag, an dem der „nächste Brief“ heruntergeladen werden kann, könnte (ich bin offensichtlich unverbesserlicher Optimist :-)) nach und nach sogar zu einer Art „Selbstläufer“ werden, so nach dem Motto: „Oh, heute ist Dienstag, muss ich doch gleich mal bei MOGIS vorbeischauen …“

    Und man denke auch an die berühmten „Montags-Demos“! Wer es schafft, regelmäßig und WIEDERHOLT Menschen für eine bestimmte Sache zu mobilisieren, der wird sehr schnell von Medien (und Politik!) ernst genommen, denke ich.


    (Christian: Uffz .. das war jetzt aber viel .. ich werde mal versuchen stück fur stück zu antworten:
    1. ich finde: es gibt nichts gutes, außer man tut es! .. wir haben leider sehr begrenzte Kapazitäten .. du hast vielleicht mehr :)
    1a. netzpolitik.org macht neuerdings lustige Aktionen .. z.B. Bosbach anrufen wegen der Neuregelung des Listenprivilegs .. vielleicht haben die genug manpower .. wir sind doch sehr spezialisiert ..
    2. diese Montagsdemos finden hier in Rostock noch statt .. ich kann die Leute leider nicht ernstnehmen .. es tut mir leid ..
    3. … werde wohl eine extra Antwort aufmachen .. das aber, wenn ich mehr zeit habe :)