Hallo Welt!

Ihr habt gestutzt?

Missbrauchsopfer gegen Internetsperren?

Müsste man nicht gerade als Opfer dafür sein?

Nein. Müssen schon mal gar nicht. Wir haben genug „gemusst“.

Auch gerade deswegen wollen wir uns hier nicht erneut als Galionsfiguren einer schleichenden Einführung einer Internetzensur missbrauchen lassen.

Denn seien wir doch mal ehrlich, da wird doch kein einziges Kind weniger missbraucht, nur weil Frau von der Laien meint ein paar DNS-Namen umbiegen zu müssen.

Dagegen sind die zu erwartenden Einschränkungen der Grundrechte, insbesondere der Rezipientenfreiheit (Artikel 5 GG) und des Fernmeldegeheimnis (Artikel 10 GG) doch erheblich.

Vielleicht sind wir gerade wegen unserer Vorgeschichte sensibilisiert, wir kennen dieses Gefühl, dieses schleichende Eindringen in unsere Privatsphäre, dieses Nachgeben gegen den kontinuierlichen Druck, der Rückzug nach innen, wenn ein Nein nicht fruchtet. Ist es nicht genau das, was die Regierung gerade mit Uns macht?

Eigentlich ist alleine schon der Begriff der „KinderPornographie“ fragwürdig. Porno kommt aus dem griechischen und heisst Hure oder Hurer, Graphie, ebenfalls griechisch, heißt darstellen. Üblicherweise geht es also um die Darstellung der Sexualität mit leicht verfügbaren Menschen (und deren Herabwürdigung, dies insbesondere in amerikanischen Pornos, aber das ist ein anderes Thema). Zusätzlich ist die Darstellung und ihre Verbreitung regelmäßig einvernehmlich.

Wo aber bitte kann hier eine Einvernehmlichkeit und Freiwilligkeit herrschen, bei einer solchen Erfahrungs- und Machtdifferenz?

Auch handelt es sich, wie ein Nutzer im lawblog so schön treffend kommentiert nicht um eine szenische Darstellung sondern um die Dokumentation eines realen Geschehens!

Es kann sich doch hierbei nur um die Verbreitung „dokumentierten Kindes-Missbrauchs“handeln. [dank auch an scusiblog für diese Klärung]

Wir würden da auch gerade die Politik um eine etwas vorsichtigere Ausdrucksweise bitten.

Auch verschiebt sich doch bei dieser Sichtweise sofort die Handlungsebene. Da wird also ein Kind missbraucht, und die Politik schaut, demnächst auch dank DNS-Sperren, weg?

Das BKA scheint nicht in der Lage die 20 in Deutschland befindlichen Content-Server beschlagnahmen zu können, soll aber demnächst mit der Pflege einer Zensur-Liste betraut werden?

All dies zeigt uns nur zu deutlich, dass es um eine wirksame Bekämpfung des Missbrauchs an Kindern (und dessen nachträglichen Verbreitung) gar nicht geht!

Und deswegen stehen wir für ein zensurfreies Internet ein, als „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren“.

Viele Grüße

Christian, Vorstand „MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren“

PS: folgende Artikel sollten vielleicht auch deutlich machen, worum es uns geht:

PPS: Die Interviews im Presse-Rückspiegel liegen Christian am Herzen :)

22 Antworten zu “Hallo Welt!

  1. Caroline Kaiser

    Ich hasse eigentlich Doppelpostings, da ich aber nicht davon ausgehen kann, daß alle unseren Thread im Lawblog mitverfolgt haben, hier unser kleiner Dialog:

    Wir haben uns erlaubt diesen Kommentar abzulehnen. Der Diskussion um JP werden wir uns nicht anschließen. Frau Kaiser war so freundlich Ihr Posting
    im lawblog zu reposten: http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/03/25/die-legende-von-der-kinderpornoindustrie/#comment-384382

  2. Das ist doch mal ein klares Statement, danke! Und jetzt bitte noch in die Politikerköpfe hämmern. ;-)

    Gruß, Frosch

  3. Pingback: Compyblog

  4. Spricht mir aus der Seele,
    ich bin zwar, zum glück, kein Opfer, aber seit es mit diesem thema wieder losging hab ich mich gefragt wie die SOWAS auf DIESE art und weise für ihr wahlkampfgetue missbrauchen können.

    Ich hoffe diese dreistigkeit hinterlässt eindeutige spuren bei den wahlen… obwohl, dann kann man ja mal wieder garnichts wählen :(

  5. Zustimmung. Wie heiss ist das Wasser in dem wir sitzen schon? http://www.youtube.com/watch?v=Diq6TAtSECg

  6. Die Formulierung „Kindesmißbrauch“ unterstellt, daß eine Möglichkeit existiert, ein Kind auf eine richtige, eine zweckgemäße Weise zu gebrauchen. Deswegen bin ich dafür, das Wort „mißbrauch“ durch „Vergewaltigung“ zu ersetzen. Denn das ist es im Grunde genommen doch, die dokumentierte Vergewaltigung eines Kindes.

    • Dazu möchten wir zwei Dinge anmerken:

      Jeglicher Gebrauch eines Kindes ist ein Missbrauch.
      Ein Kind ist nur sich selbst Zweck!

      Nicht alle Missbrauchsopfer wurden vergewaltigt.
      es also auf diesen einen Fall einzugrenzen
      macht es vielen Menschen noch schwerer,
      sich von dem abzugrenzen, was mit Ihnen passiert ist.

      In dem Wort Vergewaltigung steckt das Wort Gewalt,
      viel häufiger anzufinden ist aber Manipulation.
      Die Pädophilen reden ja auch immer wieder gerne
      von einer Einvernehmlichkeit.

      Auch ist das Wort Vergewaltigung nur zu gut geeignet
      eine Hexenjagd zu eroeffnen.

      Auch im Sinne einer weniger aufgeheizten
      und damit zielführenderen Diskussion
      würden wir um etwas mehr Sorgfalt
      im Sprachgebrauch bitten.

      viele Gruesse
      MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren

      • Hans Keßler

        Ich möchte Ihnen hiermit meine Unterstützung anbieten! Es ist mir ein PERSÖNLICHES anliegen, solchen Mistschweinen das Handwerk zu legen.
        (Christian: Wir würden das natürlich etwas freundlicher ausdrücken .. Ich kann verstehen, dass Sie wütend sind, wegen der Sachen die passieren .. Meine Wut hat mich angetrieben diesen Verein auf die Beine zu bringen .. Davon abgesehen glaube ich, dass es hilft zu verstehen, dass viele Menschen schlimme Sachen aus Unwissenheit tun .. Man muss sie also informieren .. auf eine Art, die sie erreicht .. mit blinder Wut macht man da vielleicht eher etwas kaputt :))

  7. Pingback: Gelesenes: kurz und gut ::: IX  uteles Blog 

  8. Pingback: Wochenrückblick 05.04. - 12.04.2009 « Sikks Weblog

  9. Guter Ansatz. Die klare Grenzziehung zwischen einfachen Abbildungen nackter Kinder und dem dokumentierten Kindesmissbrauch halte ich angesichts der zunehmenden Vergrauzonung durch Jugendpornographie, Anscheins-KiPo usw. für sehr wichtig.

    Weitere Lobbyarbeit bei den Abgeordneten des Bundestags wäre nötig.

    • Bei der Abbildungen nackter Kinder
      kommt es natürlich auf die Umstände
      und den Zweck, sowie die spätere
      Verwendung an.

      Die Abbildung auf dem Virgin-Killer-Album
      finden Wir aber z.B. pornographisch
      (und ich persönlich pervers).

      viele Grüße

      Laura; 2. Vorsitzende MOGIS

      PS: Irgendwie können wir mit der Wortgruppe
      „Anscheins-KiPo“ nichts anfangen.
      „Schein-Jugendliche“ können wir noch verstehen ..
      Erwachsene können ja teilweise noch als Jugendliche durchgehen.
      Aber Schein-Kinder? Kinder sind unseres Erachtens
      als solche leicht zu erkennen.

      • Sorry, das ist Unsinn. Lies bitte mal die Definition von Pornografie hier nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Pornografie

        Somit kann das Titelfoto des Albums „Virgin Killer“ gar nicht pornografisch sein.

        Wie wir eine künstlerische Darstellung (und darum handelt es sich hier) auch immer empfinden: Die Definition von Pornografie muß im Gesetz eindeutig sein, nur dann können Kinder effektiv geschützt werden.

        Mit der Einstellung, daß dieses Bild bereits pornografisch sei, verliert Ihr bei mir wesentlich an Glaubwürdigkeit.

        Gruß, Frosch

      • Liebe Sabine,

        Es steht Dir natürlich frei Unsere Glaubwürdigkeit anzuzweifeln.
        Wir bitten aber auf unsere Befindlichkeiten als MissbrauchsOpfer
        Rücksicht zu nehmen.

        Auch denken Wir nicht, dass wir Deine Meinung teilen müssen
        um glaubwürdig zu sein

        Wir möchten bei dieser Gelegenheit die Pornographiedefinition
        des Bundesgerichtshofes (von der von Dir verlinkten Wikipedia-Seite)
        mal auszugsweise zitieren:

        Das Gericht […] kam dabei zu der Erkenntnis, dass eine solche Schrift dann nicht unzüchtig sei, „wenn sie nicht aufdringlich, vergröbernd oder anreißerisch ist und dadurch Belange der Gemeinschaft stört oder ernsthaft gefährdet“ (BGHSt 23, 40).

        Die Abbildung auf dem Scorpions-Cover ist aber Unseres Erachtens
        aufdringlich und reißerisch, es dürfte also die Pornographiedefinition
        des Bundesgerichtshofes erreichen.

        Die Pose des Mädchens auf dem Cover ist nicht gerade alterstypisch
        solcher Art Posen sieht man sonst ja eher auf dem Cover der FHM
        oder in einer Table-Dance-Bar.

        Zudem war es schon damals kontrovers diskutiert,
        und deswegen auch so in England nicht erschienen.

        Christian; Vorsitzender MOGIS

        PS: Laura meint: Ich würde mir immer die Frage stellen,
        ob ich mein Kind in einer solchen Pose photographisch
        abgebildet (zudem noch öffentlich) haben möchte.

      • In Bezug auf mogis, 13. April 2009 um 11:29:

        > Wir bitten aber auf unsere Befindlichkeiten als
        > MissbrauchsOpfer Rücksicht zu nehmen.

        Korrigiere mich wenn ich mich irre, aber ihr wart doch proaktiv mit diesem Thema an die Öffentlichkeit gegangen, um an der politischen Diskussion über die Internetzensur mitzuwirken. Ob ihr es wollt oder nicht, ihr werdet jetzt als gleichwertige Diskussionspartner ernst und wahr genommen (und entsprechend auch behandelt). Da müsst ihr jetzt durch. Sich jetzt plötzlich auf den Opferstatus zu berufen, halte ich in jeder Hinsicht als schädlich für die Diskussion und für das Ansehen von MOGIS.

        > Auch denken Wir nicht, dass wir Deine Meinung teilen
        > müssen um glaubwürdig zu sein

        Es ging nicht um eine Meinung, z.B. ob das nackte Mädchen nun ok ist oder nicht, es ging darum, daß das schlicht und einfach keine Pronographie ist – und zwar nach eurer eigenen Definition. Es ist die Darstellung eines jungen Menschen in der natürlichsten möglichen Form. Nacktheit ist weder etwas unnatürliches noch etwas verwerfliches. (Jeder Mensch kommt nackt auf die Welt.)

        Man kann gerne geteilter Ansicht darüber sein, ob dieses (damalige) Mädchen sich der Tragweite dieses Photos bewusst war, aber ohne auch nur das kleinste Indiz, daß sie nicht freiwillig bei der Photographie mitgewirkt hat, kann ich dem auch nichts verwerfliches ansehen.

        > Wir möchten bei dieser Gelegenheit die
        > Pornographiedefinition des Bundesgerichtshofes
        > […] zitieren:

        Schön, ich möchte bei dieser Gelegenheit mal
        EURE Pornographiedefinition zitieren:

        | Porno kommt aus dem griechischen und heisst Hure
        | oder Hurer, Graphie, ebenfalls griechisch, heißt
        | darstellen. Üblicherweise geht es also um die Darstellung
        | der Sexualität mit leicht verfügbaren Menschen […].
        | Zusätzlich ist die Darstellung und ihre Verbreitung
        | regelmäßig einvernehmlich.

        Diese, eure eigene Definition wurde – zurecht – von Sabine Engelhardt zugrunde gelegt, um eure eigene Aussagen zu bewerten.

        > Die Abbildung auf dem Scorpions-Cover ist aber
        > Unseres Erachtens aufdringlich

        Ansichtssache.

        > und reißerisch,

        Auch das ist reine Ansichtssache.

        * Fakt ist, es ist ein Nacktfoto.
        * Fakt ist, das Mädchen war definitiv noch nicht volljährig, vermutlich auch noch keine 14 (ich bin im Schätzen des Alters nicht besonders gut …).
        * Fakt ist, wir wissen nicht, unter welchen umständen, Bedingungen, etc. das Bild entstanden ist.
        * Fakt ist aber auch: Die Nacktheit als solche ist die natürliche Existenz des Menschen, die erst durch gesellschaftliche Zwänge, denen man sich mehr oder weniger freiwillig unterwirft[1], zur Anomalie verkommt.

        [1] Genauer: unterwerfen muß, sonst wird man ggf. sogar bestraft -> Stichwort: Erregung öffentlichen Ärgernisses – oder eben Kinderpornographie …

        > es dürfte also die Pornographiedefinition
        > des Bundesgerichtshofes erreichen.

        Das mag zwar stimmen, aber es bedeutet doch lediglich, daß wir hiermit endlich zur Erkenntnis gelangen können, daß der Begriff „Kinderpornographie“ inzwischen derart zweckentfremdet wird, daß jeder dritte Mensch, den man fragt, eine andere Vorstellung davon hat, was denn nun Kinderpornographie ist und was nicht.

        Und – in der Gefahr mich zu wiederholen: Du selbst hast eine Definition des Begriffes verwendet, konsequenterweise wirst Du diese Definition nun auch akzeptieren müssen, wenn andere Menschen Faktenlagen anhand dieser Definition abklopfen.

        > Die Pose des Mädchens auf dem Cover ist nicht
        > gerade alterstypisch solcher Art Posen sieht man
        > sonst ja eher auf dem Cover der FHM
        > oder in einer Table-Dance-Bar.

        Ich habe in meiner Kindheit durchaus erlebt, daß andere Kinder „die großen“ nachgemacht haben, ich halte es daher durchaus für realistisch, daß auch solche Posen aus eigenem Antrieb dieser Kinder entstehen können. Bei einer Bevölkerung von rund 82 Millionen Menschen alleine in Deutschland halte ich es sogar für sehr wahrscheinlich, daß es zumindest Einzelfälle gibt, wo solche Posen dann auch auf Photos festgehalten werden.

        > Zudem war es schon damals kontrovers diskutiert,
        > und deswegen auch so in England nicht erschienen.

        Es ist ein Unterschied, ob ein Staat per gesetzgeberischer Gewalt etwas verbietet oder ein Verleger/Plattenfirma/etc. sich entscheidet, etwas so nicht (überall) zu veröffentlichen. Insofern ist gegen die kontroverse Diskussion damals ja nichts einzuwenden und daß die Platte dann in England mit einem anderen Cover erschien ist auch kein Problem. Aber das hat sich bitteschön der Gesetzgeber raus zu halten.

        > PS: Laura meint: Ich würde mir immer die Frage
        > stellen, ob ich mein Kind in einer solchen Pose
        > photographisch abgebildet (zudem noch öffentlich)
        > haben möchte.

        Das ist auch das gute Recht der Eltern als Sorgeberechtigte, gerade im Hinblick darauf, daß die Kinder selbst die Tragweite dieses Handelns nicht überblicken können. Aber mal anders herum: Wenn Deine Tochter die Idee, solch ein Bild zu machen, gut findet, und es machen möchte, wirst Du dann Deiner Tochter dies verweigern? Warum? Welchen konkreten Schaden hätte denn Deine Tochter davon, wenn sie mit 12 Jahren nackt Photographiert wird und das Bild dann auf einem Plattencover millionenfach verkauft wird? Sowohl Privat als auch Beruflich. Welchen Vorteil hätte sie davon (z.B. in finanzieller Hinsicht). Tätest Du ihr mit dieser Verweigerungshaltung wirklich einen Gefallen?

        Gruß, Bodo

      • Um es mal gleich vorweg zu sagen, dies wird Unsere letzte Antwort
        auf jegliche Diskussion bezüglich JugendPornographie und
        der Statthaftigkeit der VerÖffentlichung von Nacktabbildungen
        von Kindern und Jugendlichen.

        (Auch wollen wir nicht Godwins Law in Aktion sehen)

        Ein zweites vorneweg:
        Wir werden Uns hier nicht als Softies verhöhnen lassen,
        Wer nicht versteht, dass Wir da anders reagieren
        diskreditiert sich aus Unserer Sicht
        für jegliche weitere Diskussion.

        Hallo Bodo,

        Wie du vielleicht gemerkt hast machen wir Uns in dieser Diskussion
        überhaupt nicht den Begriff der KinderPornographie zu eigen.

        Wenn Du Unseren Artikel aufmerksam liest, wirst Du merken,
        dass Wir von dem Begriff der Pornographie in diesem Zusammenhang
        Abstand nehmen, da er ja im wesentlichen nur
        die Beeinträchtingung Dritter beschreibt.
        (Sie fühlen sich in Ihrem Wertempfinden beeinträchtigt).

        Die Tatsache, dass hier Kinder (in welcher Art auch Immer)
        bei der Produktion missbraucht werden wird so nicht klar.

        Wir finden es aber erschreckend wie naiv viele Leute argumentieren.

        Um es mal auf den Punkt zu bringen:
        Es muss nicht zwangsläufig Gewalt angewendet werden,
        damit es sich um sexuellen Missbrauch handelt.

        Wer anders argumentiert zeigt uns nur zu deutlich,
        dass er keine Ahnung hat, wovon er da redet

        Ist Euch eigentlich bewusst, dass Ihr da
        der Argumentation der Pädophilen Vorschub leistet?

        So nach dem Motto: „Das Kind wollte das doch auch!“

        Habt Ihr ’ne Meise?

        Habt Ihr ’ne Ahnung davon, wie manche Betroffene
        später noch unter diesen Zugriffen leiden?

        Kinder und Jugendlichen dienen nicht der Belustigung
        oder dem Amusement der Erwachsenen.

        Um noch mal auf das Album-Cover einzugehen:
        Ein Kind nackt in dieser Pose abzulichten
        um damit den Absatz der Platte zu steigern
        finden Wir äußerst bedenklich.

        Bezeichnend ist in diesem Zusammenhang,
        dass die Skorpions das so auch nicht wieder
        machen würden.

        Generell würden Wir die
        „Ach macht Uns doch bitte nicht das schöne Internet kaputt“-Fraktion
        bitten, sich doch mal mit der „Eventualität“ auseinanderzusetzen,
        dass Missbrauch tatsächlich stattfindet und Folgen! hat.
        (http://www.folgen-derfilm.de/de/)

        Was manche hier anscheinend nicht verstehen:
        Wir stehen Gegen Internetzensur ein ..
        .. aber eben nicht gegen eine effektive Bekämpfung
        von Straftaten nach §184b StGB.

        Auch sind wir keine Spießer ..
        .. schaut Euch ruhig Eure Nacktbilder und Pornos an,
        aber bitte schön die, auf denen Leute abgebildet sind,
        die einschätzen können, welche Folgen das hat.

        viele Grüße
        ein wütender Christian; Vorstand MOGIS

        Laura:
        Als SORGEberechtigte würde ich meinem Kind natürlich verbieten,
        sich in so einer Pose öffentlich nackt abbilden zu lassen,
        ebenso wie Ich meinem _Kind_ nicht erlauben würde
        Alkohol zu trinken, zu rauchen und Drogen zu nehmen.
        Ich will meinem Kind nicht beste Freundin sein
        sondern Mutter!

  10. Vielen Dank für euren Einsatz! Es ist gut und wichtig, dass ihr euch zu Wort meldet. Ich halte es für sehr wichtig, dass sexueller Missbrauch/Vergewaltigung/Kinderpornographie eingedämmt wird und so gut wie möglich verfolgt. Kinder müssen geschützt werden!

    Aus verschiedenen Gründen halte ich aber die zur Zeit diskutierten Internetsperren für nutzlos. Der Konsum von diesem Material muss verboten sein und verfolgt werden. Allerdings ist der Konsum nicht das Übel, sondern die Produktion des Materials. Nur die Verbreitung einzudämmen – wie es bei Internetsperren geschieht – hilft letztlich keinem; schon gar nicht den Kindern.

    Wie ihr selbst schreibt: ein BKA, das nicht im Stande ist dafür zu sorgen, dass in Deutschland keine verbotene Inhalte im Internet angeboten werden, KANN nicht fähig sein eine solche Sperrliste zu betreuen. Ich wiederhole: Davon haben die Kinder nichts.

    Weg mit den unpassenden Maßnahmen, die nichts bringen sondern nur Wahlkampf sind!

    Die Diskussion um Begrifflichkeiten halt ich für weniger nützlich und bitte den Leser in meinem Kommentar jeweils den Begriff einzusetzen, der ihm am passendsten scheint.

    • Hallo Herr Mack,

      da Sie sie nicht erwähnt haben, und wir Ihre Eingabe an Frau von der Leyen
      unterstützen wollen, hier ein Link auf Ihre Nachricht bei direktzu.de:
      http://www.direktzu.de/vonderleyen/messages/20440 :)

      Leider muss man sich da ja zur Abstimmung mit email anmelden,
      das haben wir jetzt bei dieser Gelegenheit gleich mal getan
      sie sind jetzt nicht mehr bei „-1“ sondern (neutral) „0“ :)

      Vielleicht schließen sich ja noch Leute an :)

      viele liebe Grüße
      Christian; Vorstand MOGIS

  11. Tss. Eigentlich finde ich ja direktzu gar nicht so super. Abgeordnetetenwatch ist mir irgendwie lieber. Aber Frau von der Leyen scheint es ja toll zu finden, weil der Link dorthin war einfacher zu finden als eine anständige E-Mail-Adresse, was mir eigentlich lieber gewesen wäre. Und wenn sie schon Wert darauf legt, dann kann man das „moderne Zeugs“ ja auch nutzen…

  12. Caroline Kaiser

    Daß MOGIS hier keine Diskussion über Jugendpornographie möchte, ist selbstverständlich zu akzeptieren. Ohnehin gibt es dafür schon genügend andere Foren. Wer dies diskutieren möchte, kann dies gerne im SPD Forum oder im Schutzalter Blog tun. Oder sein eigenes Forum dafür zur Verfügung stellen. Anmerken möchte ich aber noch, daß die Befürworter und Produzenten der JP in den NL, gleichzeitig die härtesten Kritiker der KP waren, die auch schon sehr früh – bereits ab Mitte der 70er Jahre – ein Verbot von KP gefordert haben, als dies noch für niemanden hier in den NL ein Thema war.

    Mogis: „Das BKA scheint nicht in der Lage die 20 in Deutschland befindlichen Content-Server beschlagnahmen zu können, soll aber demnächst mit der Pflege einer Zensur-Liste betraut werden?“

    Genau hierin liegt einer der vielen Widersprüche dieser Sperrung. Auch erfüllt es mich mit Sorge, daß die öffentliche Diskussion seit Monaten mehr um die Sperrung von KP Seiten geht, als um die Ergreifung der Täter und dem Schutz der Opfer. Es ist natürlich auch kein Zufall, daß kurz vor der Wahl das Thema KP instrumentalisiert wird. Man hofft damit, bestehende und weitere Grundrechtseinschränkungen durchzubekommen.

  13. Pingback: Zensursula und ihre wirkungslosen Internetsperren - Dennis Stolze - privater Blog

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